Frankfurter Literatursalon

Euterpe

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HERAUSGEBER

Prof. Dr. Jost Gippert

Jost Gippert wurde in Winz-Niederwenigern (jetzt Hattingen) geboren. In 1972 schloss es das Leibniz-Gymnasium in Essen-Altenessen mit dem Abitur ab und studierte im Anschluss von 1972 bis 1977 Vergleichende Sprachwissenschaft, Indologie, Japanologie und Sinologie an der Universität Marburg und der FU Berlin.

Jost Gippert ist Gründer und Direktor des TITUS-Projekts (Thesaurus Indogermanischer Text- und Sprachmaterialien), das eine vollständige digitale Erfassung des textlichen Überlieferungsmaterials in alten indogermanischen Sprachen und ihnen benachbarten Idiomen anstrebt. 1999 initiierte er das Projekt ARMAZI (Kaukasische Sprachen und Kulturen: Elektronische Dokumentation) mit dem Ziel einer durchgreifenden digitalen Erfassung von Materialien aus kaukasischen Sprachen. 2012-2016 verwirklichte er in Zusammenarbeit mit Paul Meurer und Manana Tandaschwili das Georgisches Nationalkorpus. Seit 2010 leitet Jost Gippert den Schwerpunkt „Digital Humanities Hessen: Integrierte Aufbereitung und Auswertung textbasierter Korpora“ im Rahmen der „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) des Landes Hessen. Das CEDIFOR folgte dem LOEWE Projekt als Frankfurter Centrum für Digitale Forschung in den Geistes-, Sozial- und Bildungswissenschaften.

Mit georgischen Manuskripten beschäftigt sich Jost Gippert intensiv seit der Mitte der 1990er Jahre im Rahmen von verschiedenen wissenschaftlichen Projekten zur Handschriftendigitalisierung oder zur Palimpsestedition (Georgische Handschriften in Europa, die kaukasisch-albanischen Palimpsesthandschriften vom Sinai usw.).

Für sein Verdienst wurde er 1997 zum Ehrenprofessor der Sulchan-Saba-Orbeliani-Universität in Tbilisi (Georgien) ernannt, 2009 zum Ehrendoktor der Iwane-Dschawachischwili-Universität Tbilisi und 2013 zum Ehrendoktor der Schota-Rustaweli-Universität in Batumi (Georgien).

Herausgegebene Bücher

Georgische Gegenwartsliteratur

(Basa Dschanikaschwili, Dato Turaschwili, Beso Chwedelidze, Aka Mochiladze, Lascha Bugadze, Zaza Burchuladze)

Hrsg.: Jost Gippert, Manana Tandaschwili

Reichert Verlag, 2010 (ISBN-13:978-3-89500-776-7)

Übersetzung von Anastasia Kamarauli

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Techno der Jaguare – neue Erzählerinnen aus Georgien

(Anna Kordzaia-Samadaschwili, Maka Mikeladze, Ekaterine Togonidze, Eka Tchilawa, Nestan (Nene) Kwinikadze, Tamta Melaschwili, Nino Haratischwili)

Hrsg.: Jost Gippert, Manana Tandaschwil

Frankfurter Verlagsanstalt, 2013 (ISBN 978-3-627-00192-6)

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Beso Chwedelidze - Der Geschmack von Asche

(Erzählband)

Hrsg.: Manana Tandaschwili, Jost Gippert

Leipziger Literaturverlag, 2013 (ISBN 978-3-86660-180-2)

Übersetzung von Anastasia und Luka Kamarauli

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Dato Turaschwili – Westflug

Hrsg.: Jost Gippert, Literatursalon EUTERPE

Verlag Klaus Wagenbach, 2014 (ISBN 978-3-8031-2728-0)

Übersetzung von Anastasia Kamarauli

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Schota Rusthaweli – Der Tecke im Tigelfell

Hrsg.: Jost Gippert, Manana Tandaschwili

Reichert Verlag, 2015 (ISBN 978-3-95490-045-9)

Die deutsche Nachdichtung von Hugo Huppert aus dem Jahre 1955, illustriert durch 54 Miniaturen aus der Handschrift S-5006 des Handschriftenzentrums in Tbilisi aus dem 17.-18. Jahrhundert.

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Guram Odischaria – Der Pass der Flüchtlinge

Hrsg.: Manana Tandaschwili, Jost Gippert

Reichert Verlag, 2015 (ISBN 978-3-95490-133-3)

Übersetzung von Luka Kamarauli

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