Frankfurter Literatursalon

Euterpe

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Autor

Anna Kordzaia-Samadaschwili

Anna Kordzaia-Samadaschwili, Schriftstellerin und Übersetzerin, wurde im Jahre 1986 in Tbilissi geboren. Sie gehört zu den Literatinnen, die von der Journalistik zur Literatur gekommen sind. Als Vertreterin der in der sowjetischen Zeit geborenen Frauengeneration, die bereits damals für Menschenrechte und insbesondere Frauenrechte gekämpft hat, thematisiert sie seit Jahren in der Presse verschiedenste Frauenproblematiken.

Anna Kordzaia-Samadaschwili studierte Slavistik an der staatlichen Universität Tbilissi (1984-1989) und Sinologie am Institut für Fremdsprachen (1988-1992). Im Jahre 1995 promovierte sie an der staatlichen Universität Tbilissi mit dem Thema „Linguo-stilistische Textanalyse“. Seit 2009 ist sie Professorin an der Ilia Universität Tbilissi.

Ihr persönliches und soziales Engagement übte sie in unterschiedlichen Organisationen und Institutionen aus. In den Jahren 1989-1994 arbeitete sie beim BBt-Verlag in Schweden und Litauen. Von 1994 bis 1995 war sie bei der Handelskammer an der chinesischen Botschaft in Georgien tätig. 1996 arbeitete sie im Filmstudio „TMS“ als Dolmetscherin und Projektleiterin. Von 1997 bis 2002 war sie beim Parlament Georgiens in der Forschungsabteilung für Menschenrechte und religiöse Minderheiten in Georgien tätig.

Im Jahr 2000 arbeitete sie in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts in Tbilissi. Anna Kordzaia-Samadaschwili war jahrelange in verschiedenen Medien als Journalistin tätig (Tageszeitung „24 saati“ (24 Stunden), live-style Magazin „Tskheli shokoladi“ (Heiße Schokolade), Co-Moderatorin für das Programm „Guten Morgen“ im Radiosender „Grüne Welle“). Sie ist Autorin von über 60 Publikationen in der georgischen Presse. 

In Georgien veröffentlichte Literaturwerke:
  • 2013 – Wer hat Tschaika getötet? (Roman, Sulakauri-Verlag)
  • 2012 – Der Weg von Marieta (Erzählband, Verlag Palitra L)
  • 2011 – Kinder von Schuschanik (Roman, Sulakauri-Verlag)
  • 2005 – Ich, Margarita (Kurzgeschichten, Sulakauri-Verlag)
Übersetzerische Tätigkeit:
  1. Joachim Massanek: Die wilden Fußballkerle, Buch 1, Buch 2
  2. Elfride Jelinek: Die Liebhaberinnen
  3. Elfride Jelinek: Frau und Körper
  4. Lenka Rainerowa: Traumcafe einer Pragerin
  5. Rainald Goetz: Jeff Koons
  6. Rainald Goetz: Rave
  7. Dea Lohen: Das Leben auf der Praca Roosevelt
  8. Cornelia Funke: Herr der Diebe
  9. Erich Maria Remarque: Drei Kameraden
Auszeichnungen:
  • 2005 – Auszeichnung für „Das historische Gedächtnis“ bei der Preisvergabe „Beste Erzählung des Jahres“.
  • Bestseller-Auszeichnung der Zeitung „Parnassus“ für das Buch: „Ich, Margarita“.
  • 2003 – Georgischer Nationaler Literaturpreis „SABA“ in der Nomination „Bestes Debüt des Jahres“.
  • 1999 – Auszeichnung des Goethe-Instituts Tbilissi für die Übersetzung des Romans von Elfride Jelinek „Die Liebhaberinnen“ (aus Deutschen ins Georgische).
Gast bei Literatursalon EUTERPE:
10.10.2012 Frankfurter Buchmesse, Forum International, Deutschland Lesung „Moderne georgische Frauenliteratur“ Moderation: Prof. Dr. Manana Tandaschwili, Joachim Unseld Teilnehmer: Nino Haratischwili, Anna Kordzaia-Samadashvili, Nene Kwinikadze
10.05.2012 Romanfabrik Frankfurt, Deutschland Literaturabend mit Podiumsdiskussion zum Thema „Georgische Schriftstellerinnen im europäischen Kontext“ Lesung: „Das historische Gedächtnis“ von Anna Kordzaia-Samadashvili (Übersetzung von Maia Tabukashvili) und „Techno der Jaguare“ von Nene Kwinikadze (Übersetzung von Mariam Kamarauli) Moderation: Prof. Dr. Manana Tandaschwili

Bücher

Techno der Jaguare – neue Erzählerinnen aus Georgien

Hrsg.: Jost Gippert, Manana Tandaschwili, Frankfurter Verlagsanstalt, 2013 (ISBN 978-3-627-00192-6)

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Ich, Margarita

Verlag Hans Schiler, 2013 (ISBN 9783899304084)

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Wer hat Tschaika getötet?

Verlag Hans Schiler, 2013 (ISBN 783899300291)

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